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ZDFtext Volle Kanne
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Dies kommt vor allem für eine Mitral-
klappeninsuffizienz in Frage, wenn die
Klappe nicht vernarbt, verkalkt oder
zerstört ist. Häufig ist eine Rekons-
truktion jedoch nicht möglich, sodass
eine künstliche Herzklappe eingesetzt
werden muss. Mechanische Herzklappen
aus speziellem Kunststoff sind sehr
haltbar. Alle Modelle verursachen aber
mehr oder weniger starke Strömungen,
was die Entstehung von Gerinnseln an
dem körperfremden Material begünstigt.
Patienten mit einer mechanischen Herz-
klappe müssen daher ein Leben lang
blutverdünnende Medikamente einnehmen.
Biologische Herzklappen dagegen haben
den Vorteil, dass sie den natürlichen
Herzklappen sehr ähnlich sind.