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Premierenkritik
"Ariadne auf Naxos"
Staatsoper Berlin, 05.06.2003
Dass sich Tragik und Komik als Zeichen
menschlichen Irrens überlagern, bleibt
auf der Skateboardbahn von Hartmut
Meyer ebenso außen vor wie der Wahr-
heitsanspruch der Kunst und die viel-
fältigen Formen der Liebe.
Unter den Sängern sind einzig Michael
Volle (Musiklehrer) und Dietmar Kersch-
baum (Tanzmeister) wortverständlich.
Dagegen enttäuschen die heroinenhaft
grobe Linda Gasteen (Ariadne), der Töne
stemmende Sergej LarUn (Bacchus) ebenso
wie die überanstrengt wirkende Laura
Aikin XZerbinetta). K.K.
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