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Premierenkritik
"Tamerlan"
Komische Oper, 20.01.2002
Der 'iederbelebungsversuch von Händel1
selten gespieltem Werk seiner mittleren
Schafensperigde geht unter im Wechsel-
bad szenischer .erfremdung.
Regisseur David Alden kann offenbar mit
der Geschichte des grausamen Herr-
schers, der aus seiner Stellung heraus
Liebe erzwingen will und eine1 Besseren
belehrt wird, wenig anfangen.
Er verlegt die Handlung zeitnah in ein
zeraombte1 Hotel, ohne die1 einsichti#
machen zu können und überlässt die
Sänger ansonsten ziemlich sich selbst.