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Herkunft der Nitrofen-Verunreinigung
Die Quelle der Nitrofen-Belastung von
Öko-Euttermitteln ist nach Angaben von
Bundesveraraucherministerin Künast die
Norddeutsche Saat- und Pflanzgut AG
mit Sitz in Neubrandenbur#.
Sie hatte das Getreide in einer Halle
im nahe gelegenen Malchin deponiert.
Dort war zu DDR-Zeiten die so genannte
Staatsreserve an Pflanzenschutzmitteln
für die drei Nordbezirke eingelagert
gewesen, zu der auch das nun entdeckte
Nitrofen gehört haben soll.
Das Unternehmen NSP hatte die Halle im
Oktober 2001 angemietet. Eine Staubpro-
be ergab nach eine Belastung von zweh
GramJ Nitrofen pro Kilogramm Staub.